Pizza selber machen – das Grundrezept für den perfekten Pizzateig
Schwierigkeit – Leicht
Zubereitung – 30 min.
Menge für 4 Portionen
Zutaten
- 250 g Mehl (und ein bisschen Mehl zum Bestäuben)
- Etwa ½ TL Salz
- Etwa 10 g frische Hefe (oder eine Packung Trockenhefe)
- 120 ml Wasser (lauwarm)
- Olivenöl zum Einfetten
Das Geheimnis einer guten Pizza ist der Teig. Dieses einfache Teigrezept ist die Basis für unendlich leckere Pizzavielfalt.
Es gibt wohl kein Gericht, das die meisten Menschen so sehr mit Italien in Verbindung bringen, wie Pizza.
Sie ist das Symbol der italienischen Küche und gleichzeitig ein globaler Exportschlager. Dabei ist Pizza eine Meisterin der Bescheidenheit: im Grunde nicht mehr als ein würzig belegter und gebackener Hefeteigfladen. Aber es ist diese Einfachheit der Zubereitung in Verbindung mit ausgewählten Zutaten, die so typisch für die italienische Küche sind.
Jetzt loslegen und Pizzateig selber machen!
Schritt 1: Den Pizzateig herstellen
Das Mehl und Salz in eine große Schüssel füllen und eine Mulde in die Mitte drücken. Wenn du das Mehl für deine Pizza in die Schüssel siebst, wird der Teig noch geschmeidiger. Die Hefe mit einer Gabel im Wasser zerdrücken und dann die Mischung in die Mulde gießen. (Die Trockenhefe bitte vorher mit Mehl und Salz vermischen und dann das Wasser hinzugießen.) Die Mischung kann nun mit der Hand oder mit einem Holzlöffel zu einem weichen und gleichmäßigen Teig verarbeitet werden. Ist der Teig klebrig, kannst du noch etwas Mehl dazu geben. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ungefähr zehn Minuten geschmeidig kneten. (Bei einer Küchenmaschine oder einem Handmixer die Knethaken nehmen und etwa fünf Minuten kneten.) Dann den Teig zu einer Kugelformen und in eine leicht mit Olivenöl gefettete Schüssel legen. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort stellen, wo der Teig für etwa 1 Stunde gehen kann. Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppeln. Den Teig jetzt in zwei Portionen teilen und jeweils zu einer Kugel formen. Dann drückst du den Teig mit der Hand flach und rollst ihn mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsplatte gleichmässig aus. Der Pizzaboden sollte etwa einen halben Zentimeter dick sein.
Schritt 2: Die Pizza belegen und Backen
Den Backofen vorheizen auf 250 Grad. mit eingelegten Backblech und Backpapier oder aber einem Pizzastein (finden wir als die optimale Lösung). Den Schieber mit etwas Gries und Mehl bestäuben.
Während des Vorheizens kannst du die Pizzasauce und Belag auf deiner Pizza verteilen. Wichtig – lasse einen Rand von 1-2 cm.
Jetzt die fertig vorbereitete Pizza mit dem Schieber aufnehmen und auf den Pizzastein oder das Backblech gleiten lassen. Die Pizza bei hoher Temeratur für ca. 10 Minuten backen. Sobald der Käse braun wird und Blasen wirft ist die Pizza fertig.
Tip: So wird deine Pizzateig kreisrund
Einen Pizzateig so kreisrund wie beim Italiener den möchten viele auch bei ihrer selbstgemachten Pizza haben. Das erfordert ein bisschen Übung. Hier zeigen wir dir zwei Möglichkeiten.
Mit dem kleinen Nudelholz: Am besten du nimmst ein möglichst kleines Nudelholz und rollst den Pizzateigrundherum von der Mitte zum Rand aus.
Mit der Schwerkraft: Du greifst den Teig mit beiden Händen am Rand und hebst ihn hoch. Dabei zieht er sich dank der Schwerkraft nach unten. Jetzt den Teig durch Umgreifen ein paar Mal rundherum drehen so als würdest du ein Autolenkrad in einer Kurveständig umgreifen. Italienische Pizzabäcker (Pizzaioli) machen es so ähnlich. Nur, dass sie den Teig über den Handrücken ziehen und in der Luft schnell waagerecht drehen.
Geschmacklich gibt es übrigens keinen Unterschied zwischen einer runden, eckigen oder wolkenförmigen Pizza. Das Auge isst zwar immer mit, aber viel wichtiger sind das richtige Rezept und gute Zutaten. Diese Einstellung weiß man gerade in Italien besonders zu schätzen. Genauso wie ein kühles Bier zur Pizza oder andere Getränke, die Kohlensäure enthalten. Zur original italienischen Pizza gehört also kein Wein! Höchstens ein weißer Schaumwein. Cin cin!
Tip: Lieber weniger Zutaten für den Belag nehmen
Die Grundlage einer guten Pizza ist ein guter Hefeteig. Darauf gehört einewürzige Pizzasauce aus Tomaten und der Pizzabelag klassischerweise aus Olivenöl, Tomaten und Mozzarella. Selbstverständlich gibt es Pizza in unzähligen Variationen mit Fisch, Fleisch und Gemüse. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht zu viele Zutaten für den Pizzabelag nimmt. So kommt jede einzelne Zutat besser zur Geltung. Darauf achten das der Teig nicht „matscht“ wegen Aufnahme von Flüssigkeiten aus den Zutaten. Mehr als fünf Zutaten sollten es nicht sein. Beim Rezept für Pizza mit Sardellen reichen diese vier: Tomaten, Mozzarella, Sardellen und Provolonekäse.